TMM Technik & Marketing München
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Maschinen-Volkskrankheit Varnish 

Viele Instandhalten kennen Varnish noch gar nicht.  Sie wissen also auch nicht, was zu tun ist,  wenn Varnish auftritt. Teuren Fehlentscheidungen sind also Tür und Tor weit geöffnet.

Eine Ölweiterentwicklung mit potenziellem Anwendungsrisiko

Bis vor wenigen Jahren wurden für Hydrauliköle fast ausschließlich  Rohöldestillate der ASTM Gruppe eins verwendet.  Konstrukteure und Instandhalter kannten deren Praxisverhalten, die Welt war also noch in Ordnung. Heute werden vermehrt  die Basisflüssigkeiten der ASTM Gruppe zwei und drei eingesetzt. Diese haben den Vorteil der besseren chemischen Reinheit und sie sind global verfügbar. Aber auch die Nachteile sind nicht ohne. So ist zum Beispiel der Anteil polarer Stoffe in den neuen Ölvarianten  geringer, was eine schlechtere elektrische Leitfähigkeit zur Folge hat. Es kann also zu elektrostatischen Entladungen in der Hydraulikanlage kommen, die nicht nur Filterelemente zerstören, sondern auch erhebliche Schäden am Mess- und Regelsystem verursachen. Der geringe Anteil an polaren Stoffen der ASTM Öle zwei und drei hat noch einen anderen gravierenden Nachteil. In Hydraulikölen der neueren Generation werden die Ölalterungsprodukte weniger gut gelöst. Polare Stoffe lösen sich nämlich bevorzugt in polaren Flüssigkeiten und die Alterungsrückstände sind von polarer Struktur. Da der „natürliche“ Alterungsschutz fehlt, kann es mit zunehmender Nutzungsdauer zur Öleintrübung oder zu gelartigen bis festen Systemablagerungen kommen, die als Varnish bezeichnet werden. 

 

 

Weiterbildung

Egal welche Instandhaltungsstrategie ihr Unternehmen praktiziert, die Qualifikation der Instandhaltungsmitarbeiter wird über den Erfolg entscheiden. TMM, Technik und Marketing München, bietet praxisorientierte Firmenseminaren für Instandhaltungsmitarbeiter an. Wir beraten Sie gerne

 

 

Leichtfertig und uneffektiv

Die Vergabe von Instandhaltungsleistungen hat großes Verbesserungspotenzial.

Die Fremdvergabestrategie von Instandhaltungsleistungen ist häufig überholt, vergangenheitslastig und wird gemacht wie eh und je.  Das ist nicht nur ein hohes Risiko, dieses Geschäftsmodell kann so richtig teuer werden.  Um wirklich bei der Vergabe von Instandhaltungsarbeiten erfolgreich zu sein muss sich einiges ändern. So darf in Zukunft nicht mehr der „Billigste“ den Auftrag bekommen, sondern der Beste.  Hierfür braucht es messbare Kriterien, die fehlen aber häufig. Ein weiterer Schwachpunkt ist, dass die notwendige Qualitätskontrolle der Leistungsausübung häufig unterbleibt. Analysen zeigen, dass ein wichtiger Grund für die Fremdvergabe von Instandhaltungsleistung die Risikoübertragung ist. Das kann, unter dem Gesichtspunkt direkte Instandhaltungskosten, durchaus ein Beweggrund sein. Es dürfte aber hinreichend bekannt sein, dass Ersatzteilwert und Arbeitszeit  nur „Peanuts-Kosten“ sind. Denn auf den indirekten Kosten eines Maschinenausfalls bleibt das Unternehmen sitzen und diese sind bekanntlich um ein vielfaches höher und haben das Potenzial  des Marktdesasters.

Die Gesetzmäßigkeiten einer erfolgreichen und Industrie 4.0 tauglichen Fremdvergabestrategie lernen die Teilnehmer des TMM Praxistages  „Zukunftsweisende Lösungsansätze bei der Fremdvergabe  von Instandhaltungsleistungen“ am 28. März 2019 kennen. Zielgruppen sind Verantwortliche  und  Mitarbeiter  der Bereiche Instandhaltung, Technik, Produktion, sowie Führungskräfte der Werks-/Betriebsleitung und des Controllings. Der TMM Praxistag findet in München statt.

 

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